marion KILIANOWITSCH

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Pfarrkirche Enzenkirchen

Filialkirche St. Michael

Gemeinde St. Marien

Pramet

 

Pfarrkirche Enzenkirchen 

© 2010

Taufraum

 

 

 

 

Ölkästchen

Aluminium, Acryl, Glas,

30 cm x 30 cm x 30 cm

 

" komm heiliger geist "

Bild auf Aluminium, Acryl geschweißt

ca. 250 cm x 135 cm

 

© 2010

 

 

 
 

Kirchenbänke

Lärchenholz
 
  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Taufort und Kirchenbänke von Marion Kilianowitsch und

liturgische Orte von Walter Kainz;

Die Pfarrkirche Enzenkirchen stammt in ihrer Bausubstanz aus dem 15. Jahrhundert. Das einschiffige dreijochige Langhaus geht in einen nahezu gleich breiten Chorraum über.
Die Ausstattung erstreckt sich vom späten 18. Jahrhundert (Kanzel) bis zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, aus der die im Triumphbogen eingestellten Seitenaltäre stammen.
Marion Kilianowitsch und Walter Kainz setzen mit ihrer künstlerischen Neugestaltung, die neben den liturgischen Orten auch den Taufort und die Kirchenbänken umfasst, auf eine klare Formensprache, die sich vor allem durch eine besondere haptische Wirkung der Oberflächen auszeichnet.
Grundlage für die Gestaltung von Altar, Ambo und Vorstehersitz ist ein Eichenholzblock, der von Walter Kainz transformiert wurde. Durch die mechanische Bearbeitung wird eine wellenförmige Oberflächenstruktur sichtbar, die symbolisch für den Fluss des Lebens mit seinen unterschiedlichen Bewegungen und Einkerbungen steht. Die organische Form lässt Lebendigkeit und blühendes Leben nicht nur sicht- sondern auch greifbar werden.
Die Gemeinde als Trägerin der Liturgie wird auf symbolische Weise auch in den Details der neuen aus Lärchenholz gefertigten Kirchenbänke sichtbar. An den Docken jeder einzelnen Bank ist jeweils ein Bronzeabguss eines Altardetails angebracht. Auf diese Weise treten alle die sich in den Bänken niederlassen mit dem zentralen Ort im Raum in Verbindung.
Den neu geschaffenen Taufraum in einem südlichen Annexbau des Langhauses akzentuiert ein großformatiges Bild von Marion Kilianowitsch als Hintergrundfläche für das bestehende Taufbecken. Seine Farbigkeit und Struktur, die zeichnerische Umsetzung von Schweißnähten in Verbindung mit der Farbe Rot – geben dem Blick beim Taufort Halt und Ruhe. Ein Behälter für die Heilige Öle und ein Farbglasfenster auf den einander jeweils gegenüberliegenden Seiten ergänzen das Konzept und eröffnen dem Raum zusätzliche Bedeutungsebenen.

Kunst Referat Diozesan Konservatorat; http://www.dioezese-linz.at/redsys/

Publikation:

Kunst und Kirche auf Augenhöhe / Künstlerische Gestaltungen in der Diözese Linz 2000-2010

   
 

 

kilianowitsch

Altarraumgestaltung St. Michael

© 2008

 
kilianowitsch
Taufbecken Edelstahl, Glas  
 

 

Taufbecken, Edelstahl, Glas

Detail

 
 

 

Taufbecken, Edelstahl, Glas

Detail

 
       
 

Altarraumgestaltung von Marion Kilianowitsch 2008

Die frühbarocke Filialkirche St. Michael zeigt sich mit ihren Stupfputzbänderungen, den alten Kirchenbänken und dem Steinplattenboden als besonderes Kleinod.

Mit der Gestaltung der liturgischen Orte wurde Marion Kilianowitsch beauftragt. Die im Innviertel lebende Künstlerin verweist in der Gestaltung des Altars auf den Hl. Michael als Kirchenpatron. Er wird in Form einer Fotografie, die eine Skulptur des Heiligen Michael von Michael Schwanthaler aus dem Volkskundehaus in Ried zeigt, auf der Vorderseite des Altarunterbaus aus Glas sichtbar. Ein Text, der den Heiligen charakterisiert, überzieht die Vorderseite des Altars und wird von der Halbfigur durchdrungen. Bezugnehmend auf das Patrozinium verbindet Kilianowitsch mit ihrer Gestaltung Regionen und Kunstzentren miteinander.


Ein ähnliches Prinzip verfolgt sie mit dem Ambo, einem runden, rot gefassten Pult aus Stahlblech, das eine Buchauflage aus Holz trägt. Auch dieses Element nimmt seine eigene Geschichte in den Kirchenraum mit. Die Pultauflage besteht aus einem Holzstück, das aus dem Eichenfundaments eines alten Innviertler Bauernhauses stammt. Symbolisch eröffnen sich mit dieser Zweitverwendung Parallelen zwischen dem Ort für das Wort Gottes und dem ehemaligen Teil eines Fundamentes. Das Wort Gottes wird damit zum Fundament im Leben der Menschen.

 

 

© 2016 by Marion Kilianowitsch