zu walter KAINZ

 

Wenn sich Marion Kilianowitsch mit dem flammenden Schweißgerät, das als Zeichengerät dient, über die Metallfläche beugt, wird diese zur Arbeitsfläche, über der ein Plasma aus Licht schwebt, das als Schein verstreut wird. Die glitzernden Tropfen und blitzenden Perlen vermitteln den Eindruck von zartem Anflug, den eine Energiegeladene Hand hinterlässt. Die Hitze des Schweißgerätes haucht die kühlen Oberflächen an, und die Begegnung der verflüssigten Metalle hinterlässt eine bleibende Spur. Die ausgebildete Bildhauerin Marion Kilianowitsch geht in der Wahl der Werkstoffe bewusst auf die Metalle zu und schätzt auch die Oberfläche von Nirosta-Stahl. Die Titel, die sie ihren Arbeiten gibt, umgeben sie mit einer Aura von einer dichterischen Zartheit, welche die Härte der Metalle kontrastiert, vielleicht sogar ein wenig hintertreibt. Franz X. Hofer

kilianowitsch

 

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 © 2016 by marion KILIANOWITSCH

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